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14. Jänner 2019

Wien fehlen Kindergartenpädagogen

Stadt muss endlich Anreize schaffen

„Der Mangel an Kindergartenpädagogen in Wien ist der Untätigkeit der rot-grünen Stadtregierung geschuldet“, so der Bildungssprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Maximilian Krauss. Demnach kommen in Wien 2 Kindergartenpädagogen auf 25 Kinder, wobei es in einer Regelkindergartengruppe zwei Pädagogen für 15 Kinder geben soll. Der Grund für dieses ungleiche Betreuungsverhältnis ist für Krauss schnell gefunden. „Es fehlen Anreize für Kindergartenpädagogen, in Wien zu arbeiten“, weiß der Freiheitliche. Neben unattraktiven Ausbildungsmodellen ist vor allem die schlechtere Bezahlung im Vergleich zu anderen Bundesländern ein Problem für Wiens Kindergartenpädagogen. „Bundesländer wie zum Beispiel Niederösterreich locken mit einer erheblich höheren Besoldung, weshalb man sich in Wien nicht wundern darf, dass gut ausgebildete Kindergartenpädagogen abwandern“, bringt Krauss die Problematik auf den Punkt.

Darüber hinaus sind die täglichen Herausforderungen für Kindergartenpädagogen in Wien aufgrund der massiven Zuwanderung der letzten Jahre viel größer als in ländlichen Regionen. „Leidtragend sind neben jenen Pädagogen, die den Mangel ausgleichen müssen, vor allem die Kinder, deren Entwicklung unter dem nicht gewährleisteten Betreuungsverhältnis leiden“, bedauert Krauss und fordert Stadtrat Czernohorszky auf, endlich korrigierende Maßnahmen zu setzen.

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